TRANSSIB - Wodka, Weite, Abenteuer

Russland ist weit davon entfernt, paradiesisch zu sein, es ist ein schwieriges Reiseland für Leute, die ausschließlich Erholung suchen. Es ist keine Perle, die für wenig Geld maximalen Luxus bietet. Russland ist eher eine unsortierte Schatzkiste mit einer zuweilen etwas lieblosen Verpackung. Aber wer sich ein wenig Mühe gibt und darunter schaut, findet das, was dieses Land liebenswert macht: die Authentizität und die Herzlichkeit hinter der rauen Fassade der Menschen, die unfassbar große Ausdehnung unberührter Natur.

Reisen kann man in russischen Zügen in der ersten, zweiten oder dritten Klasse. Es ist eine Frage der eigenen finanziellen Potenz oder der eigenen Prinzipien, wie man in russischen Zügen unterwegs ist. Der Reisende hat die Option auf Zweibettabteil, Vierbettabteil oder Großraumabteil. In Letzterem entwickelt man, auch ohne Russischkenntnisse, sehr schnell ein intimes Verhältnis zu den Einheimischen.

Wir sind unterwegs auf dem längsten Schienenstrang der Welt, durch den größten Flächenstaat der Erde, besuchen Deutsche, Altgläubige, Schamanen, erleben die Taiga, die mongolische Steppe, die verbotene Stadt in Peking – Dies ist kein Vortrag für Eisenbahnliebhaber und kein Vortrag für all jene, welche in den besuchten Regionen gern Museen besuchen – herzlich eingeladen sind jene allerdings trotzdem.

„Die Transsibirische Eisenbahn ist die Bahnreise auf der ganzen Welt. Alles andere sind Peanuts." Dies schrieb Eric Newby, einer der erfolgreichsten englischen Reiseschriftsteller.

Im real existierenden Sozialismus aufgewachsen, reiste Holger Fritzsche aus Abenteuerlust schon zu Zeiten der Sowjetunion in den größten Flächenstaat der Welt ein. Illegal - unter dem schönen Motto: „Unerkannt durch Freundesland“.

Nach der Implosion der DDR fuhr er mit dem Motorrad u.a. durch Afrika und Australien, bevor er sich wieder intensiver Russland zuwendete.  Holger Fritzsche liebt den Sport, unter anderem nahm er am Sibirian Ice Marathon teil und flog mit einem Gleitschirm vom 5633 m hohen Elbrus im Kaukasus.

Mit seinen Live-Reportagen war er bei allen großen Veranstaltern im deutschsprachigen Raum zu Gast und produzierte bisher drei Beiträge für das MDR-Fernsehen.

Im Dezember 2017 erschien bei National Geographic sein Buch „Wodka, Weite, Abenteuer – Unterwegs mit der Transsib“.

Holger Fritzsche ist berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag und Mitglied der renommierten Bildagentur Imagebroker.

Er lebt mit seiner Familie in Radebeul.

www.holger-fritzsche.de

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Sonntag, 28. Okt. 2018
17.00 Uhr
Rathaus Wemmetsweiler
Großer Kuppelsaal
Rathausstr. 1
66589 Merchweiler

Tickets:
Vorverkauf: 12,00/10,00 €
Abendkasse: 14,00/12,00 €

www.ticketregional.de