Magische Orte

Seit Jahrtausenden faszinieren uns „Magische Orte“ wie Stonehenge, Mont Saint-Michel, Meteora und Carnac, die wir in einer von der Ratio geprägten, oft oberflächlichen, Zeit wieder zunehmend neu entdecken.

Hier versammelten sich unsere Ahnen, feierten, zelebrierten Rituale, suchten Kontakt zu den Göttern und vermaßen den Lauf der Gestirne.

Doch was zeichnet diese diese Orte aus, zu denen wir uns seit Urzeiten hingezogen fühlen ?

Die Suche nach ihrem Geheimnis führte Hartmut Krinitz nicht nur zu weltbekannten Monumenten, sondern auf abenteuerlichen Wegen zu „vergessenen“ Stätten.

Verteilt über 10 Jahre unternahm er ungezählte Reisen kreuz und quer durch Europa, vom griechischen Berg Athos über die Bretagne zu winddurchwehten Inseln im Nordatlantik und von Lappland über Deutschland weiter nach Galizien, nach Finisterre, ans Ende der Welt. Er besuchte Steinkreise und Dolmen in den weiten Landschaften Großbritanniens, Irlands, Portugals oder Schwedens, Felszeichnungen am Polarmeer und in den Alpen, Klöster und Burgen an uralten Versammlungsplätzen, mystische Gipfel und Kaps, an denen mit dem letzten Schritt auch die ewige Suche des Menschen endet.

Zahllose Genehmigungen, hunderte von Kilometern zu Fuß, Touren mit Booten und Schiffen, 100.000 Kilometer mit dem VW-Bus und die Besteigung des heiligen Berges der Katalanen mit einem Esel säumten den Weg.

Auf seinen langen Reisen traf Hartmut Krinitz immer wieder Menschen, die sich intensiv mit diesen magischen Orten beschäftigen und ihnen manchmal sogar ihr Leben widmen – Menschen wie die Archäologin Margaret Curtis, die seit Jahrzehnten das Mysterium des Steinkreises von Callanish erforscht, den Geschichtenerzählter Eddie Lenihan, den „ewigen“ Jakobsweg-Pilger Dany Dumontier, oder den spätberufenen Erzdruiden von Cornwall, Ed Prynn, der neben seinem Bungalow eine eigene Megalithanlage errichtet hat.

Zu wichtigen Festen, allen voran zur Sonnwendfeier, kommen in Carnac, Avebury oder Glastonbury Menschen aus der ganzen Welt zusammen; sie feiern, tanzen, trommeln und in Stonehenge erwarten mehr als 35.000 Teilnehmer nach einer durchwachten Nacht die Strahlen der aufgehenden.

Dank der Unterstützung der Firma CEWE, welche die Fine-Art-Prints im Format 50 x 70 gedruckt hat, konnte diese Ausstellung realisiert werden.

Der Bildband zum Vortrag ist unter dem Titel „Jenseits der Zeit – Eine Reise zu Europas geheimnisvollen Kultstätten“ im renommierten Verlag Frederking&Thaler erschienen.

Weitere Informationen und Fotos unter www.hartmut-krinitz.de

 







7. bis 28. Januar 2018
Rathaus Wemmetsweiler
Kleiner Kuppelsaal

Eröffnung:
Samstag, 6. Januar, 18.00 Uhr

geöffnet:
montags bis freitags
8.00 bis 16.00 Uhr
Sonntag 7. und 28. Jan.
14.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt frei